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24.11.2005
Babcock-Hitachi erweitert das Kraftwerk Matra in Ungarn
Offizieller Baustart mit Grundsteinlegung erfolgt

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Kraftwerkswerks Matra sind mit der Grundsteinlegung durch Verantwortliche des Betreibers nun offiziell gestartet. Im Februar dieses Jahres hatte die Babcock-Hitachi Europe GmbH (BHE) von der Matra Kraftwerk AG mit Sitz im ungarischen Visonta den Auftrag zur Erweiterung des Braunkohlekraftwerks erhalten. In der Zwischenzeit entwickelten und planten die BHE-Ingenieure in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Matra AG und deren Muttergesellschaft RWE Power die Details der Anlage und erstellten die zur behördlichen Genehmigung notwendigen Unterlagen. Die BHE liefert schlüsselfertig zwei Gasturbinenanlagen, die Kapazität des Kraftwerks Matra erhöht sich mit diesen Maßnahmen um 82 Megawatt. Gleichzeitig wird der Wirkungsgrad der Böcke 4 und 5 des Kraftwerks erheblich gesteigert. Herzstück der beiden Anlagen sind zwei Hitachi H-25 Gasturbinen/Generator-Sets.

In einer Rede anlässlich der feierlichen Grundsteinlegung bedankte sich Klaus J. Schmitz, Geschäftsführer der BHE, bei den Auftraggebern für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte die strategische Bedeutung der Kraftwerkserweiterung für das Oberhausener Unternehmen. „Durch die Auftragserteilung können wir eine seit vielen Jahren erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen und einen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen und umwelttechnischen Parameter für diesen Kraftwerksstandort leisten.“ Geschäftsführer Schmitz betonte in seiner Rede auch die besondere Beutung des ungarischen Marktes für die BHE. „Wir wollen hier auch in Zukunft an der Verbesserung von bestehenden Kraftwerken, etwa durch CO2-Reduzierung und Wirkungsgradverbesserung, aber auch beim Bau neuer mit Gas oder Kohle befeuerter Anlagen unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.“ Deswegen wolle die BHE auch, so Schmitz weiter, mit einer möglichst reibungslosen Abwicklung des Projekts in Matra einen denkbar positiven Eindruck hinterlassen und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und auch der Hitachi-Turbine unter Beweis stellen.

Zum Lieferumfang der Babcock-Hitachi Europe gehören die Konzept- und Ausführungsplanung, die Lieferung und Montage der Komponenten sowie die Qualitätssicherung und Inbetriebnahme der Anlage. Ein langfristiger Servicevertrag für die Gasturbinen ist ebenfalls Teil des Auftrags. Neben der höheren Leistung bringen die beiden Vorschaltanlagen, die Ende 2006 und  Anfang 2007 ihren  kommerziellen Betrieb aufnehmen werden, noch einen weiteren Vorteil für die Matra Kraftwerk AG. Die Regelbarkeit der Kraftwerksanlagen, die Strom für den Grundlastbedarf erzeugen, wird deutlich erhöht. Damit kann der Betreiber weitaus flexibler auf die Ansprüche des Strommarktes reagieren.


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