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21.04.2005
Ausbau des Kraftwerkes Matra in Ungarn
Auftrag im Wert von EUR 40 Millionen für Babcock-Hitachi

Babcock-Hitachi Europe GmbH (BHE) hat den Auftrag zum Ausbau des Braunkohlekraftwerkes Matra von Matra Kraftwerk AG mit Hauptsitz in Visonta, Ungarn, erhalten. Der Auftrag hat einen Wert von circa EUR 40 Millionen. Es werden zwei schlüsselfertige Gasturbinensysteme geliefert. Dadurch wird sich die Leistung des Kraftwerkes Matra um 82 Megawatt erhöhen. Gegenwärtig erzeugen fünf mit Braunkohle verfeuerte Anlagen in Matra Strom mit einer Gesamtleistung von 836 Megawatt. Das Kraftwerk befindet sich am Fuß des Matra-Gebirges nahe Gyöngyös, 100 km nordöstlich von Budapest.

Bei der Hauptausrüstung beider Systeme handelt es sich um zwei von Hitachi Ltd. zu liefernden Hitachi H-25 Gasturbinen und Erzeugersätze. Der Auftrag beinhaltet auch Konzept- und Endplanung, Lieferung und Montage der Bauteile, Qualitätssicherung und Inbetriebnahme der Anlagen. Laut Klaus-Dieter Rennert, stellvertretender Vorsitzender der BHE-Geschäftsführung, "deutet der Auftrag auf die gute Wettbewerbsfähigkeit der Hitachi–Gasturbinen hin, als Folge der durch erfahrene BHE-Experten in Oberhausen optimierten Betriebsbedingungen in europäischen Kraftwerken.“ Rennert sagte weiter, daß dieser Auftrag ein gutes Beispiel für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Hitachi-Gruppe darstelle, um eine integrierte Lösung für den Kunden zu bieten. Unsere Erkenntnis über den Kundenbedarf in Europa hilft uns enorm bei der Weitergabe der technischen Produktvorteile an die Kunden."

Neben einer größeren Leistung bieten die zwei vorgeschalteten Systeme, die jeweils Ende 2006 and Anfang 2007 in Betrieb gehen werden, der Matra Kraftwerk AG einen weiteren Vorteil. Es kommt zu einer erheblich verbesserten Steuerbarkeit der Kraftwerke, die Strom für den Grundlastbedarf erzeugen. Daher kann der Betreiber in einer erheblich flexibleren Art und Weise auf den Strommarktbedarf reagieren. Auch gibt es etwas Positives für die Umwelt:  Beide Systeme werden die spezifischen CO2-Emissionen der zwei mit Braunkohle verfeuerten Anlagen um circa 10% senken.    


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