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01.08.2012
Aus Xervon Energy wurde Hitachi Power Europe Service
Hitachi Power Europe erweitert Servicegeschäft

Duisburg, 01.08.2012 Das Kartellamt hat zugestimmt, die letzte Hürde ist mit dem „Financial Closing“ genommen: Seit 1. August gehört die bisherige Xervon Energy GmbH zur Hitachi Power Europe-Gruppe. Direkt nach dem „Closing“ erfolgte die Umbenennung der Tochtergesellschaft in Hitachi Power Europe  Service (HPES), um gegenüber dem Markt und auch nach innen die enge Verzahnung beider Unternehmen und die langfristige Ausrichtung der Zusammenarbeit zu verdeutlichen.

Die neue Tochtergesellschaft aus Duisburg-Rheinhausen mit rund 270 Beschäftigten, die sich jeweils hälftig den Bereichen Baustelle/Zentrale zuordnen lassen, bringt nicht nur eine Vielzahl von Referenzen und umfassendes Know-how im Kraftwerkservice ein. Gemeinsam wollen HPE und HPES vom enormen Modernisierungsbedarf im Kraftwerksgeschäft profitieren.

„Hitachi Power Europe ist traditionell stark im Neubau von Großkraftwerken, während sich die neue Tochtergesellschaft traditionell auf Service, Umbauten und Komponenten im Industrieanlagenbereich konzentriert“, erklärt Wolfgang Schreier, Mitglied der HPE-Geschäftsführung. „Es gibt kaum Überschneidungen im Produkt-Portfolio. Ganz im Gegenteil, künftig können unsere Kunden, die  Energieversorger, aus einer sehr viel umfangreicheren Palette von Produkten und Service-Leistungen im Kraftwerksbereich die für sie passende Auswahl treffen.“

Wie vielfältig das Know-how von HPES ist, zeigt sich etwa bei Projekten wie der Kompletterneuerung von ölgefeuerten Kesseln oder Feuerungen für Gicht- und Koksgas. Auch der Umbau von kleineren kohlegefeuerten Kesseln zu GuD-Anlagen wurde erfolgreich durchgeführt. Daneben gehören selbstverständlich auch Wartung und Reparatur zu den Stärken der neuen Tochtergesellschaft.

„Alleine in Deutschland sind außerhalb der Energieversorgungs-unternehmen rund 2.000 kleinere Kessel im Einsatz“, sagt Wolfgang Schreier. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Erhalt und der ständigen Optimierung von Bestandsanlagen. Für die Großkraftwerke zur reinen Stromerzeugung steht alles unter dem Stichwort Flexibilisierung. Vor allem ein Absenken der technischen Mindestlast ohne teure Zusatzbrennstoffe wie Öl und Gas rechnet sich für die Betreiber. Solche Entwicklungen bieten spezialisierten Firmen wie Hitachi Power Europe Service ein stabiles Geschäft – zunächst in Deutschland und Westeuropa, künftig auch in anderen Märkten.

Hitachi Power Europe Service bleibt ein eigenständiges Unternehmen mit vielen Freiheitsgraden und Entwicklungs-möglichkeiten.  Natürlich kann das Unternehmen künftig auf die Erfahrungen und das Netzwerk innerhalb der Hitachi-Familie zugreifen. Gleichzeitig wird Hitachi Power Europe vom Know-how der neuen Tochter profitieren, indem der Energieanlagenbauer mit eigenem Personal und Know-how langfristige Wartungs- und Serviceverträge anbietet.


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Herr Helge Schulz
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