Pressearchiv 2012

26.11.2012
Feierlicher Akt mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk
Grundstein in Kozienice gelegt

Duisburg/ Kozienice, 21 November 2012. Exakt zwei Monate nach der Vertragsunterzeichnung wurde am 21. November 2012 der Grundstein für das Steinkohlekraftwerk Koziniece 11 gelegt. Die Hitachi Power Europe (HPE) errichtet das Kraftwerk gemeinsam mit der Muttergesellschaft Hitachi und Babcock Hitachi sowie dem Konsortialpartner Polimex Mostostal. Das Gesamtvolumen des Auftrags liegt bei 1, 5 Milliarden Euro. Vertreter der polnischen Regierung, an der Spitze Premierminister Donald Tusk, die Botschafter Japans und Deutschlands, sowie zahlreiche hochrangige Vertreter von Ministerien, Behörden und aus der Industrie waren unter den rund 250 geladenen Gästen.

Der Vorsitzende der HPE-Geschäftsführung, Klaus Dieter Rennert, betonte in seiner Rede bei der Grundsteinlegung die große Bedeutung und Modernität der Anlage: „Wir beginnen heute mit dem Bau eines Kraftwerks, das nach seiner Fertigstellung 2017 zu den leistungsfähigsten und modernsten steinkohlegefeuerten Anlagen auf der Welt gehören wird.“ Ressourcenverbrauch und Emissionen seien durch Engineering und hervorragende Einzelkomponenten aus dem Hitachi-Konzern optimiert. Das Kraftwerk werde zuverlässig Strom zu günstigen Preisen für die polnische Gesellschaft bereitstellen. Krzysztof Zborowski, Chef des Kunden Enea Wytwarzanie und Mitglied des Vorstandes von ENEA, betonte die Bedeutung des Projekts für ENEA und für den Standort Kozienice. In den nächsten fünf Jahren werden zwischen 1000 und 2500 Menschen auf der Baustelle oder im Umfeld arbeiten. Während des kommerziellen Betriebes würden 300 Arbeitsplätze geschaffen, so Zborowski . Der Bau des Kraftwerks sei eine der wichtigsten Investitionen, um die Erzeugungskapazität der ENEA Gruppe zu erweitern.

Das Kraftwerk sei ein wichtiges Element der langfristigen Strategie der ENEA. Der Kraftwerksblock wird über eine Brutto-Leistung von 1.075 Megawatt verfügen. Die Bauzeit beträgt 58 Monate, die Arbeiten an der Baustelle haben bereits im Oktober dieses Jahres begonnen. In 2017 wird der neue Block den kommerziellen Betrieb in dem bestehenden Kraftwerksstandort aufnehmen.

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21.09.2012
Vertrag zum Bau von Kozienice 11 unterzeichnet
Hitachi Power Europe steigt in polnischen Kraftwerksmarkt ein – Auftragswert von fast 6,3 Mrd. Zloty (rd 1,5 Mrd EUR)

Duisburg/ Kozienice, 21 September 2012. Die Hitachi Power Europe GmbH (HPE) und der Konsortialpartner Polimex-Mostostal haben am Freitag, 21. September, mit dem polnischen Energieversorger Enea Wytwarzanie den Vertrag zum Bau des Steinkohlekraftwerks Kozienice 11 unterschrieben. Der Kraftwerksblock wird über eine Brutto-Leistung von 1.075 Megawatt verfügen, der Auftragswert beläuft sich auf rund 6,28 Mrd. Zloty (ca. 1,54 Mrd. EUR). Die Bauzeit beträgt 58 Monate, die Arbeiten an der Baustelle beginnen bereits in diesem Jahr. In 2017 wird der neue Block seinen kommerziellen Betrieb in dem bestehenden Kraftwerksstandort aufnehmen.

HPE und Polimex-Mostostal hatten sich vor einigen Wochen mit ihrem Angebot durchgesetzt. Der Lieferumfang für Hitachi Power Europe umfasst den Großdampferzeuger inklusive Kohlebunker, Mühlen, Feuerung, Rauchgasreinigung, übergeordnete Leittechnik sowie einige Nebenanlagen. Die HPE-Muttergesellschaft Hitachi, Ltd., liefert die Dampfturbine und zugehörige Komponenten. Die HPE-Schwestergesellschaft Babcock-Hitachi K.K. (BHK) kümmert sich als Unterlieferant um die Rauchgasentschwefelung.

Hitachi Power Europe übernimmt mit dem Bau von Kozienice 11 eine wichtige Aufgabe bei der Erweiterung des polnischen Kraftwerkparks und zur Sicherung einer verlässlichen Strom-versorgung in einer wachsenden Wirtschaft. Der Bau des neuen Kraftwerks ist ein erster Schritt für Hitachi Power Europe beim Einstieg in den polnischen Kraftwerksmarkt. Der neue Block wird nach seiner Fertigstellung einen Wirkungsgrad von über 45% aufweisen und damit einer der weltweit modernsten seiner Art sein. Der hohe Wirkungsgrad liefert nicht nur wesentlich mehr Leistung als bestehende Kraftwerke. Er schont auch wertvolle Ressourcen (weniger Brennstoffeinsatz) und reduziert die spezifischen CO2-Emissionen im Vergleich zu älteren Anlagen. Während der Bauzeit werden in der Spitze bis zu 2.500 Menschen auf der Baustelle beschäftigt sein und ein großer Teil der Wertschöpfung in Polen verbleiben. HPE wird die Strategie zur Zusammenarbeit mit lokalen / polnischen Unternehmen fortsetzen, um das Wachstum vor Ort zu fördern.


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01.08.2012
Aus Xervon Energy wurde Hitachi Power Europe Service
Hitachi Power Europe erweitert Servicegeschäft

Duisburg, 01.08.2012 Das Kartellamt hat zugestimmt, die letzte Hürde ist mit dem „Financial Closing“ genommen: Seit 1. August gehört die bisherige Xervon Energy GmbH zur Hitachi Power Europe-Gruppe. Direkt nach dem „Closing“ erfolgte die Umbenennung der Tochtergesellschaft in Hitachi Power Europe  Service (HPES), um gegenüber dem Markt und auch nach innen die enge Verzahnung beider Unternehmen und die langfristige Ausrichtung der Zusammenarbeit zu verdeutlichen.

Die neue Tochtergesellschaft aus Duisburg-Rheinhausen mit rund 270 Beschäftigten, die sich jeweils hälftig den Bereichen Baustelle/Zentrale zuordnen lassen, bringt nicht nur eine Vielzahl von Referenzen und umfassendes Know-how im Kraftwerkservice ein. Gemeinsam wollen HPE und HPES vom enormen Modernisierungsbedarf im Kraftwerksgeschäft profitieren.

„Hitachi Power Europe ist traditionell stark im Neubau von Großkraftwerken, während sich die neue Tochtergesellschaft traditionell auf Service, Umbauten und Komponenten im Industrieanlagenbereich konzentriert“, erklärt Wolfgang Schreier, Mitglied der HPE-Geschäftsführung. „Es gibt kaum Überschneidungen im Produkt-Portfolio. Ganz im Gegenteil, künftig können unsere Kunden, die  Energieversorger, aus einer sehr viel umfangreicheren Palette von Produkten und Service-Leistungen im Kraftwerksbereich die für sie passende Auswahl treffen.“

Wie vielfältig das Know-how von HPES ist, zeigt sich etwa bei Projekten wie der Kompletterneuerung von ölgefeuerten Kesseln oder Feuerungen für Gicht- und Koksgas. Auch der Umbau von kleineren kohlegefeuerten Kesseln zu GuD-Anlagen wurde erfolgreich durchgeführt. Daneben gehören selbstverständlich auch Wartung und Reparatur zu den Stärken der neuen Tochtergesellschaft.

„Alleine in Deutschland sind außerhalb der Energieversorgungs-unternehmen rund 2.000 kleinere Kessel im Einsatz“, sagt Wolfgang Schreier. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Erhalt und der ständigen Optimierung von Bestandsanlagen. Für die Großkraftwerke zur reinen Stromerzeugung steht alles unter dem Stichwort Flexibilisierung. Vor allem ein Absenken der technischen Mindestlast ohne teure Zusatzbrennstoffe wie Öl und Gas rechnet sich für die Betreiber. Solche Entwicklungen bieten spezialisierten Firmen wie Hitachi Power Europe Service ein stabiles Geschäft – zunächst in Deutschland und Westeuropa, künftig auch in anderen Märkten.

Hitachi Power Europe Service bleibt ein eigenständiges Unternehmen mit vielen Freiheitsgraden und Entwicklungs-möglichkeiten.  Natürlich kann das Unternehmen künftig auf die Erfahrungen und das Netzwerk innerhalb der Hitachi-Familie zugreifen. Gleichzeitig wird Hitachi Power Europe vom Know-how der neuen Tochter profitieren, indem der Energieanlagenbauer mit eigenem Personal und Know-how langfristige Wartungs- und Serviceverträge anbietet.


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14.06.2012
Kraftwerk Medupi: Erster Block besteht Kesseldruckprobe
Meilenstein in Südafrika erreicht – Insgesamt 4.800 MW Leistung

Duisburg / Johannesburg 14. Juni 2012 Der erste wichtige Meilenstein in Südafrika ist erreicht: Hitachi Power Europe (HPE), die Tochtergesellschaft Hitachi Power Africa (HPA) und der Kunde Eskom konnten die erfolgreiche Kesseldruckprobe des ersten 800 MW-Blocks in Medupi feiern. Der Großdampferzeuger – einer von sechs baugleichen Kesseln am Standort – hat damit seine Zuverlässigkeit bewiesen.

Im Anschluss an die erfolgreiche Kesseldruckprobe wird der Großdampferzeuger isoliert, um seinen Wirkungsgrad weiter zu verbessern. In den kommenden Monaten werden weitere Komponenten installiert und in Betrieb genommen, dazu gehören unter anderem Kohlemühlen, Elektromotoren, Leittechnik und Entaschungssysteme. Nach der Fertigstellung werden die sechs Blöcke des Kraftwerks Medupi insgesamt 4.800 MW Leistung in das Stromnetz einspeisen.

Der Lieferumfang von HPE und HPA für den südafrikanischen Energieversorger Eskom beinhaltet Design, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von insgesamt 12 Kesseln mit jeweils 800 MW Leistung für die beiden Standorte Medupi und Kusile. Die neuen Großdampferzeuger haben im Vergleich zu bestehenden Kohlekraftwerken des Energieversorgers Eskom einen stark verbesserten Wirkungsgrad. Erreicht wird dies zum Beispiel durch höhere Dampfparameter und den Einsatz neuester Feuerungstechnik. Dadurch können sowohl die Emissionen als auch die Betriebskosten wesentlich reduziert werden.


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12.06.2012
Hitachi Power Europe verstärkt Service-Angebot
Übernahme von XERVON Energy GmbH

Duisburg, 12.06.2012 Die Hitachi Power Europe GmbH (HPE) übernimmt die XERVON Energy GmbH, einen international führenden Anbieter von Serviceleistungen rund um Energie- und Kraftwerksanlagen. Die HPE erwirbt die Gesellschaftsanteile von der REMONDIS (Lünen), einem der weltweit größten Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die entsprechenden Behörden, über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die HPE baut mit der Übernahme das Produkt- und Kompetenzspektrum im Bereich des Kraftwerksservice erheblich aus. Kerngeschäftsfelder der XERVON Energy mit Stammsitz in Duisburg sind Optimierung und Instandhaltung von Kraftwerksanlagen sowie die Lieferung sämtlicher Ersatzteile.

Der Erwerb der XERVON Energy passe hervorragend in die globale Hitachi-Strategie, betont Klaus-Dieter Rennert, Vorsitzender der HPE-Geschäftsführung. "Durch den verstärkten Ausbau der Serviceaktivitäten  werden wir erheblich mehr als bislang an  diesem stark wachsenden Markt teilhaben." Zudem ergänze die XERVON Energy mit der erfahrenen, kompetenten Mannschaft ein Neubauunternehmen wie die Hitachi Power Europe hervorragend. "Wir können unseren Kunden nun als Originalhersteller der Kraftwerke ein umfassendes langfristiges Serviceangebot machen, von dem beide Seiten profitieren."


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19.04.2012
Kraftwerk Moorburg: Block B besteht erste Druckprobe
Vattenfall und Hitachi Power Europe (HPE) feiern erfolgreiche Druckprobe

Duisburg, 19.04.2012. Gemeinsam mit dem TÜV Nord wurde die bestandene Druckprobe mit dem so genannten „Stempeln“, der Anbringung des offiziellen Prüfschildes am Kesselgerüst, feierlich begangen. Bei der Probe wird der Druck im Kessel kontinuierlich auf rund das Doppelte des späteren Betriebsdrucks erhöht, um die Festigkeit und Undurchlässigkeit der verarbeiteten Materialien zu prüfen. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Inbetriebnahme des Kraftwerkes im Jahr 2014.

Für Klaus Dieter Rennert, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPE, ist das Kraftwerk ein Beleg für überzeugende Arbeit der Ingenieure: „Wir erreichen in Moorburg Wirkungsgrade von über 45 Prozent.“ Das sei auch international ein hervorragender Wert und reduziere die CO2-Emissionen im Vergleich zu Altanlagen massiv. Stolz ist der HPE-Geschäftsführer auch auf die Bilanz in Sachen Arbeitssicherheit: „Wir haben seit knapp einem Jahr rund 1,4 Millionen unfallfreie Arbeitsstunden geleistet.“ Und das solle auch so bleiben, trotz des ambitionierten und straffen Zeitplans.

„Wir sind sehr froh, dass es nach den Schwierigkeiten im vergangenen Jahr und den Verzögerungen im Baufortschritt nun mit großen Schritten weiter vorangeht“ sagte Arnoud Kamerbeek, Leiter der thermischen Kraftwerksneubausparte bei Vattenfall. „Das Kraftwerk Moorburg ist ein wichtiger Eckpfeiler der Netzstabilität und Stromversorgung in Norddeutschland und ein zentrales Projekt für Vattenfall in Deutschland. Die Druckprobe ist der erste Schritt auf dem Weg, dieses Kraftwerk in Betrieb zu nehmen.“

Zuvor hatten Probleme mit der Qualität und Verarbeitung des sogenannten „T24“-Stahls in den Kesseln des Kraftwerks den Zeitplan für den Bau verzögert. Anfang des Jahres 2012 einigten sich Vattenfall und HPE dann auf eine gemeinschaftliche Lösung zum weiteren Vorgehen. Diese beinhaltet einen teilweisen Austausch des betroffenen Stahls und eine Überarbeitung des technischen Designs der Kessel. Dieser Teilaustausch wird in den kommenden Monaten erfolgen, die finale Druckprobe für den ersten Kessel ist für Dezember dieses Jahres geplant.

Block B des Kraftwerkes Moorburg soll nach jetzigem Planungsstand Anfang 2014 in den kommerziellen Betrieb gehen, Block A Mitte desselben Jahres. Insgesamt verfügt das Steinkohlekraftwerk über eine Leistung von 1.640 Megawatt.


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10.04.2012
Auftrag für Großdampferzeuger in Indien gewonnen
Hitachi Power Europe und Joint Venture-Partner erfolgreich bei Ausschreibung von Steinkohlekraftwerken

Duisburg, 10.04.2012. Der Eintritt in den boomenden indischen Kraftwerksmarkt ist geschafft: Die Hitachi Power Europe GmbH (HPE) und ihr Joint Venture-Partner BGR Energy werden sechs Großdampferzeuger ("Kessel") der 660 Megawatt-Klasse für drei Steinkohlekraftwerke auf dem Subkontinent liefern. HPE und BGR Energy hatten vor vier Wochen das Bieterverfahren des staatlichen Energieversorgers NTPC (National Thermal Power Corporation) gewonnen. Jetzt hat der Kunde den Auftrag für einen der drei Standorte bestätigt; die Auftragsbestätigung für den zweiten und dritten Standort wurde für die nächsten Wochen verbindlich zugesagt.

„Mit diesem Auftrag haben wir den ersten erfolgreichen Schritt in einen weiteren wachstumsstarken Markt für moderne Kohlekraftwerke getan", erklärt Klaus Dieter Rennert, Vorsitzender der HPE-Geschäftsführung. Das Unternehmen sieht seine bereits seit einigen Jahren vorangetriebene stärkere Internationalisierung des Geschäfts bestätigt, vor allem, da inzwischen der traditionelle deutsche Markt für Kohlekraftwerke weggebrochen sei. HPE hatte bereits im August 2010 mit dem indischen Anlagenbauer BGR Energy ein Joint Venture für den Bau und die Inbetriebnahme von hoch effizienten Großdampferzeugern gegründet. An dem gemeinsam Unternehmen „BGR Boiler Private Limited" halten Hitachi Power Europe 30% und BGR Energy 70% der Anteile.

Die beiden Joint Venture-Partner hatten sich Ende Februar in dem Bieterverfahren des staatlichen Energieversorgers NTPC für den Bau und die Inbetriebnahme von sechs hoch effizienten Großdampferzeugern an drei Standorten (Meja, Raghunathpur und Solapur) qualifiziert. Nach der Auftragsbestätigung (Notice of Award, NoA) folgt in einigen Wochen die offizielle Vertragsunterzeichnung. Derzeit arbeiten HPE und BGR Energy unter Hochdruck daran, in Indien eine Druckteilfertigung zu errichten. Dort sollen jährlich fünf Großdampferzeuger gebaut werden. Vorher werden die künftigen Vorarbeiter und Schichtleiter intensiv in der Fertigung bei der HPE-Tochtergesellschaft „Meeraner Dampfkesselbau GmbH“ geschult. Die Joint Venture-Partner nehmen an weiteren Ausschreibungen in Indien teil. Fossil befeuerte Kraftwerke liefern derzeit zwei Drittel des benötigten Stroms auf dem Subkontinent. Die installierte Gesamtleistung soll bis zum Jahr 2017 auf über 330.000 MW steigen und sich damit gegenüber dem heutigen Stand fast verdoppeln.

Neben mehreren Großkraftwerksprojekten in Deutschland und in den Niederlanden baut HPE derzeit zwölf Großdampferzeuger für zwei Kraftwerksstandorte in Südafrika. Da die südafrikanische Kohle ähnliche Eigenschaften (Brennwert, Aschegehalt etc.) wie die indische Kohle hat, kann das Unternehmen bei den Aufträgen in Indien auf die Erfahrungen und erprobten Produkte zurückgreifen, wie sie auch am Kap zum Einsatz kommen. Zusätzlich hat Hitachi Power Europe für den indischen Markt einen standardisierten Großdampferzeuger entwickelt, der sowohl kostengünstiger ist als auch weiterhin hohe Wirkungsgrade und Verfügbarkeit liefert. „HPE hat mehr als 100 Jahre Erfahrung in Planung, Bau und Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken", so Klaus Dieter Rennert. „Dieses Know-how ist entscheidend für die Technologieführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens."


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