Pressearchiv 2008

02.09.2008
Spendenübergabe an karitative Organisationen / Erster Azubi-Jahrgang startet im Hitachi Power Office

Duisburg, 1. September Premiere im Hitachi Power Office (HPO): Zum ersten Mal begrüßten Ausbildungsbeauftragte, Betriebsrat, Geschäftsführung, Personalleitung und Azubis der aktuellen Ausbildungsjahrgänge die sechs neuen Azubis zum Start ins Berufsleben im Duisburger Innenhafen. Der letzte Azubi-Jahrgang begann seine Ausbildung noch in Oberhausen an der Duisburger Straße. Seit dem Jahr 2004 stellt das Unternehmen jedes Jahr sechs Azubis für die Berufe Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Industriekauffrau/-mann und Technische Zeichner/in ein.

Zu Beginn ihres ersten Arbeitstages am 1. September im Hitachi Power Office stellten den Azubis nach einem „Herzlich Willkommen“ Klaus J. Schmitz, Geschäftsführer der Hitachi Power Europe (HPE), und Wolfgang Ringelband, Vorsitzender des Betriebsrats, das Unternehmen kurz vor. Nach der offiziellen Begrüßung lernten die Azubis in lockerer Atmosphäre dann Mentoren, Ausbildungsbeauftragte und andere wichtige Ansprechpartner kennen, die sie durch die Ausbildung begleiten werden. Die Mentoren und Ausbildungsbeauftragten stehen den Azubis mit Rat und Tat bei allen Fragen zur Ausbildung zur Seite und betreuen sie während der Einsätze in den Fachabteilungen.

Neu im Programm war dann die Spendenübergabe an vier karitative Organisationen aus Oberhausen und Duisburg. Das Unternehmen will mit der Spendenübergabe im Rahmen der Begrüßung der Auszubildenden den jungen Menschen bei HPE die Wichtigkeit von lokalem sozialem Engagement für ein international aktives Unternehmen verdeutlichen. Zudem entspricht der lokale karitative Gedanke auch der Unternehmensphilosophie des Hauptgesellschafters Hitachi Ltd. Seit 2004 spendete die Hitachi Power Europe einmal jährlich jeweils EUR 2000,- an Oberhausener Tafel, Friedensdorf International und Kinderdorf Rio. Nach dem Umzug an den Innenhafen bedachte die HPE nun auch erstmals die Duisburger Tafel. Eines der Atrien im HPO bildete den Licht durchfluteten Rahmen für die Spendenübergabe in entspannter und freudiger Atmosphäre. Die jeweiligen Vertreter der karitativen Organisationen stellten ihre Arbeit kurz vor und bedankten sich herzlich für die Spende.


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17.07.2008
Hitachi erhält Auftrag für die Lieferung einer Rauchgas-entschwefelungsanlage (REA) für Elektrownia "Kozienice" S.A. in Polen

Polen/Tokio, 17.07.2008 –Hitachi Ltd. (NYSE:HIT / TSE:6501) gibt den Auftrag für den Bau einer Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) für Block 10 (500 MW) des Kohlekraftwerkes Kozienice nahe Warschau in Polen in Partnerschaft mit Energo Montaz, Polnoc S.A. (EMP) bekannt. Der Gesamtauftrag beläuft sich auf EUR 77,33 Million (ca. PLN 260,86 Million). Der kommerzielle Betrieb beginnt Anfang 2011.

In Europa steigen die Auflagen für Schwefeloxide (SOx) und Stickoxide (NOx), so dass europäische Stromerzeuger Anlagen zur Rauchgasentschwefelung (REA) und zur selektiven katalytische Reduktion (SCR) installieren. Mit Hilfe der REA ist Hitachi imstande, mehr als 90% der SOx zu entfernen und so die Luftverschmutzung zu senken.

Das Kraftwerk Kozienice befindet sich ca. 80 km von Warschau und ist eines der größten Kraftwerke (10 Blöcke: 2860 MW) in Polen und das größte seiner Leistungsklasse in Europa. Im Juni 2006 erhielt Hitachi den Auftrag für die Lieferung einer REA-Anlage mit einer Leistung von 800MW für die Blöcke 4 bis 8 des gleichen Kraftwerkes. In Januar 2007 wurde der Auftrag erfolgreich zu Ende geführt. Für die neue REA wird die Hitachi Konzerngesellschaft Babcock Hitachi K.K. verantwortlich sein für die Konstruktion, die Hauptkomponenten und die Projektleitung und Inbetriebsetzung. EMP wird für das Engineering der Ausführung und Montageleistungen verantwortlich sein.

Hitachi Ltd. und seine europäische Tochtergesellschaft Hitachi Power Europe GmbH, die für die Märkte in Europa, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika verantwortlich ist, entwickeln umweltschonende und wirtschaftliche Produkte und Lösungen für europäische Stromproduzenten.


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17.04.2008
Hitachi Power Europe übernimmt Stahlbauunternehmen

Duisburg, 17.04.2008 Die Donges SteelTec GmbH, ein Tochterunternehmen der Hitachi Power Europe GmbH, hat wesentliche Vermögensteile und  die Referenzen, das Know-how sowie die Betriebs- und Produktionsmittel der insolventen Donges Stahlbau GmbH (Darmstadt) erworben. Die Donges SteelTec GmbH ist ebenfalls Eigentümer des Betriebsgeländes. Die Belegschaft der Donges Stahlbau GmbH, rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wurde von der Donges SteelTec GmbH übernommen. 

„Die Vertiefung der Wertschöpfungskette“, erläutert Klaus Dieter Rennert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hitachi Power Europe GmbH, die Gründe für den Erwerb, „ist ein sehr wichtiger Teil unserer Unternehmensstrategie.“ Die Investition passe hervorragend in die langfristig angelegte Geschäftsentwicklung, so Rennert.

In die Geschäftsführung der Donges SteelTec GmbH wurden Wolfgang Marschewski (als Vorsitzender) und Martin Michler berufen. Herr Marschewski ist auch Geschäftsführer der Hitachi Power Europe GmbH, Herr Michler ist Leiter der Unternehmensentwicklung bei dem Duisburger Unternehmen.


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17.04.2008
Electrabel, E.ON Kraftwerke und Hitachi Power Europe bauen Testanlage zur CO2-Abscheidung
Gemeinsame Presseinformation

Duisburg, Hannover, Brüssel, 17. April 2008 Electrabel, E.ON Kraftwerke und Hitachi Power Europe (HPE) arbeiten bei einem Forschungsprojekt zur CO2-Abscheidung zusammen. Ziel ist der Bau und der Betrieb einer Testanlage, um das Verhalten verschiedener Lösungsmittel zur CO2-Abscheidung zu untersuchen. Mit der Anlage soll das optimale Lösungsmittel zur weitestgehenden Abscheidung von Kohlendioxid aus dem Rauchgas ermittelt werden.

Die Testanlage ist für die Behandlung von maximal 5.000 Kubikmeter Rauchgas pro Stunde unter realen Bedingungen ausgelegt. Für die Testanlage ist eine Betriebsdauer von insgesamt vier Jahren geplant. Innerhalb dieser Zeit soll die Anlage an Kraftwerksstandorten von Electrabel und E.ON Kraftwerke betrieben werden. Anfang 2009 wird die Anlage erstmals in Betrieb gehen.

Hitachi Power Europe entwickelt, konstruiert und installiert die Anlage und stellt auch die Betriebsmannschaft. Die Testanlage ist Teil der globalen Forschungs- und Entwicklungsoffensive von Hitachi im Bereich der Stromerzeugung. Ziele sind eine Steigerung des Wirkungsgrades etwa bei Turbinen, Großdampferzeugern und Luftreinhaltungssystemen sowie die CO2-Abscheidung und die Reduktion von Emissionen insgesamt. Die Hitachi Power Europe ist in nahezu allen deutschen und europäischen Forschungsvorhaben im Bereich der Kraftwerkstechnik aktiv und arbeitet eng mit Universitäten, etwa bei High-Tech-Materialien, Verbesserungen des Kraftwerksprozesses oder der CO2-Abscheidung, zusammen.

Um möglichst breite Erfahrungen unter unterschiedlichen technischen Randbedingungen zu sammeln, kann die Testanlage an Kraftwerksstandorten in Deutschland, den Niederlanden, Belgien oder anderen europäischen Ländern eingesetzt werden. Electrabel und E.ON Kraftwerke werden die Testanlage in den Betrieb ihrer Kraftwerke einbeziehen, um die Testprogamme unter realen Bedingungen durchzuführen. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie zuverlässige Daten für spätere größere Anlagen liefern kann.

Um Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz in Einklang zu bringen, setzen die Stromerzeuger Electrabel und E.ON Kraftwerke auf einen breiten Energiemix sowie nachhaltige und flexible Lösungen. Electrabel und E.ON Kraftwerke wollen auch in Zukunft an einem breiten Energiemix zur Stromerzeugung festhalten. Vor diesem Hintergrund sind die Unternehmen interessiert, Know-how und praktische Erfahrungen mit der CO2-Abscheidung nach Verbrennung (Post Combustion Capture) zu sammeln, um diesen Prozess zu verbessern und mögliche nachfolgende Anlagen für neue oder bestehende Kraftwerke vorzubereiten.

Electrabel ist derzeit einer der führenden Stromversorger bezogen auf die Limitierung von CO2-Emissionen pro Kilowattstunde (report PwC - Enerpresse - Le Quotidien de l’Energie). Mit dem Engagement bei der Pilotanlage unterstreicht das Unternehmen seinen Willen, auch weiterhin bei der Reduktion von CO2-Emissionen eine führende Rolle zu spielen.

E.ON beabsichtigt, ihre CO2-Emissionen pro Kilowattstunde bis 2030 ggü. 1990 zu halbieren. Als wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz plant E.ON dabei die großtechnische CO2-Abscheidung und –Speicherung (CCS-Technologie) für Kohlekraftwerke ab 2020. Derzeit ist E.ON an 44 CCS-Projekten beteiligt. Die Investitionen hierfür betragen 55 Mio. Euro.


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08.02.2008
Weltweit modernster Kessel erzeugt bald Volldampf
Stahlbauer übernehmen Staffelstab auf Kraftwerksbaustelle in Boxberg

Duisburg/Boxberg, 8.02.2008 Auf der Baustelle für den neuen Kraftwerksblock R in Boxberg haben die Montagearbeiten für den Stahlbau des weltweit modernsten und effizientesten Dampferzeugers in seiner Leistungsklasse begonnen. Damit ging der Staffelstab von den Betonbauern zu der Stahlbau-Arbeitsgemeinschaft der Firmen Plauen Stahl Technologie und Pirson Montage AG als Unterlieferanten von Hitachi Power Europe (HPE) über. Die Investitionskosten für den Dampferzeuger betragen mit 275 Millionen Euro knapp ein Drittel der gesamten Projektkosten, die sich auf 900 Millionen Euro belaufen.

„Dank der guten Wetterbedingungen wächst Block R schneller als wir gehofft haben“, sagte der Sprecher von Vattenfall Europe Mining & Generation, Reinhardt Hassa. „Im Rahmen unserer Clean-Coal-Strategie leisten wir mit der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerksblocks ab 2010 einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und Schonung der Umwelt.“ Der Geschäftsführer von HPE, Klaus-Dieter Rennert, betonte beim Start der Montagearbeiten: „Wir arbeiten mit großer Begeisterung und voller Energie an diesem hochmodernen Dampferzeuger. Dank der frühzeitigen Beauftragung durch Vattenfall konnten wir uns hervorragende Lieferanten sichern, viele davon aus der Region. Gemeinsam mit unserem effizienten Projektmanagement macht uns das bei der Errichtung des Dampferzeugers flexibler und wir konnten entsprechend auf den milden Winter reagieren“, so Rennert.

Der Netto-Wirkungsgrad des 675-MW-Blockes wird mit mehr als 43,7 % einen Spitzenwert erreichen und damit den Stand der Technik bestimmen. Zu den Schwerpunkten der Bauarbeiten in diesem Jahr zählen der Beginn der Turbinenmontage im Juli sowie der Leittechnik und der Ausrüstungen aller anderen Bauteile. Im Jahr 2009 wird der Block zum ersten Mal in Betrieb gesetzt und ein Jahr später erstmalig ans Netz geschaltet. In den Dauerbetrieb geht der Block ab 2011.

Das Kraftwerk Boxberg im Niederschlesischen Oberlausitzkreis ist ein bedeutender Stromerzeuger im Portfolio von Vattenfall Europe Mining & Generation. Seit 1971 wird von dort Braunkohlenstrom in das Netz eingespeist. Zwei 500-MW-Blöcke, die mit moderner Umwelttechnik für den langfristigen Weiterbetrieb ertüchtigt wurden und eine im Jahr 2000 in Betrieb genommene 900-MW-Anlage liefern jährlich bis zu 15,6 Milliarden kWh Strom.


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